Mittwoch, 30. Januar 2008

Großer "Zeit"-Artikel über das Fasten


Nächsten Sonntag fasten wieder viele Mitglieder der Kirche Jesu Christi der Heiligen der letzten Tage. Es ist der erste Sonntag im Monat und auch ich werde wohl wieder auf zwei Mahlzeiten verzichten und das dadurch gesparte Geld als "Fastopfer" darbringen. Vielleicht werden auch manche Mitglieder in Gedenken an den verstorbenen Propheten beten und fasten.


Bild: Foto privat


In der aktuellen Ausgabe (Nr.5) des "Zeit"-Magazins Leben widmet sich die Autorin Christine Meffert dem Fasten. Sie geht der Frage nach, wie es ist, zehn Tage lang zu fasten. Für dieses "Glückserlebnis" begibt sich die Autorin in die Buchinger Klinik am Bodensee. "Nach einem anstrengenden Jahr habe ich mir eine Zäsur gewünscht, um alles auf Anfang zu stellen, eine Möglickeit auch, den Verzicht zu lernen", schreibt die Autorin. Das zweitweilige Stillegen der Verdauung sei eine tiefe, grundlegende Beruhigung des Menschen, heißt es weiter. Wer nicht bereit ist, sich intensiv mit seiner Verdauung auseinanderzusetzen, sollte nicht fasten, rät die Ärztin im Text. Sie preist das Fasten als geistige Erfahrung, bei der kleine Dinge groß und große DInge klein werden könnten, man merke wieder, was wichtig sei.
In der Klinik sind Alkohol, Kaffee und Tabak tabu - also eigentlich ganz mormonisch - nach dem Fasten werde man drei Tage wieder an das Essen herangeführt. Am Ende schreibt die Autorin: "Selten habe ich etwas so ehrfürchtig genossen wie diesen Marzipanapfel."

Kommentare:

Bettina hat gesagt…

Hier kannst du Arikel aus Sternzeitschriften zum Thema finden.
Fasten

Peter Priesthood hat gesagt…

Oh ja, sehr gute Seite mit vielen Infos und geistigen Gedanken. Danke Bettina.