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Mittwoch, 10. Dezember 2008
Die diesjährigen Weihnachtsansprachen der 1. Präsidentschaft
Präsident Thomas S. Monson:
Teil 1:
Teil 2:
1. Ratgeber Elder Eyring
2. Ratgeber Elder Uchtdorf
Quelle: youtube.com
Freitag, 10. Oktober 2008
178. Herbstgeneralkonferenz: Elder Wirthlin wirkt wieder fit
Mit Spannung wurde die 178. Herbstgeneralkonferenz erwartet. Viele Fragen standen im Raum:
Wie ging es Elder Joseph Bitner Wirthlin, dem "Opa der Herzen"?
Welche Worte hatte der neue Apostel Christofferson für die Mitglieder?
und mit welchen Worten würde sich der Prophet Thomas S. Monson diesmal an die Gemeinde wenden?
Für die deutschsprachigen Mitglieder war klar: Welche Worte hatte Uchtdorf für uns?
Auf alles gab es Antworten.

Wirthlin wieder fit?
Nach der letzten Generalkonferenz im Frühjahr, bei der Elder Joseph Bitner Wirthlin, 91, sehr gebrächlich, blass und krank wirkte, war alle Aufmerksam bei unserem "Opa der Herzen", als er seine Ansprache hielt. Elder Wirthlin blieb zwar wieder in seinem roten Apostelsessel sitzen und sprach von einem speziell für ihn aufgestellten Mini-Rednerpult, doch er wirkte fit, erholt und überhaupt nicht blass.
Trotz der anmutenden Genesung machten ein paar Sätze seiner Rede "Komme was wolle, und liebe es" stutzig. Wirthlin sagte: "Das, was wir tun können, ist, nach Ewigem zu suchen.(...) Einer der Segnungen des Evangeliums ist die Kenntnis, dass wenn der Schleier des Todes sich bemerkbar macht, also das Ende unseres sterblichen Lebens , das Leben auf der anderen Seite des Schleiers weitergeht. Es wird neue Möglichkeiten geben."
Was wollte Elder Wirthlin uns damit sagen? Es klang wie ein Abschied!
Der Folgeredner Elder Jeffrey R. Holland dankte Wirthlin mit auffällig bewegter Stimme: "Wie keinen anderen lieben wir unseren Bruder Elder Wirthlin." War diese Äußerung von Elder Holland gewöhnlich oder war dies ein Abschied? Wir wollen beten, Elder Wirthlin bei der nächsten Konferenz wiederzusehen.

Uchtdorf: Nur zusammen sind wir stark
In der Priestertumsversammlung meldete sich der deutsche Apostel Elder Uchtdorf zu Wort. Er erzählte von einer Begebenheit in der Darmstädter Gemeinde, wo ein Klavier verrückt werden sollte. Es gelang den Mitgliedern nur, indem sie fest zusammenrückten und dort anhoben, wo sie standen - "Lift where you stand" hieß auch der Titel seiner Ansprache. Seine Botschaft an die Mitglieder war: "Brüder, so stark ihr auch seid, könnt ihr trotzdem kein Klavier alleine heben. Genauso sollte keiner von uns alleine das Werk Gottes bewältigen. Aber wenn wir alle nah beisammen stehen, in der Position, die Gott für uns vorgesehen hat - und heben, wo wir stehen - kann nichts diese heilige Arbeit aufhalten."
Quelle: lds.org
Montag, 12. Mai 2008
Lustiger Apostelsong auf youtube entdeckt
Seit wenigen Wochen kursiert ein lustiges und interessantes Video nun auf youtube und wird zahlreich von Mitgliedern der Kirche angeklickt und auf Blogseiten populär gemacht. Es ist ein Video oder vielmehr ein Song über die erste Präsidentschaft und die Apostel. Besser selbst mal anschauen und schmunzeln:
Quelle: youtube
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Donnerstag, 7. Februar 2008
Presseschau: Januar und Februar 2008
Über die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage und Vertreter der Kirche ist Anfang des Jahres 2008 verhäuft berichtet worden. Die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) berichtet regelmäßig über Angelegenheiten der Kirche. Die Artikel sind meist alle von dem Redakteur Matthias Rüb, studierter Theologe und Mormonenexperte bei der FAZ. Hier eine kleine Presseschau:
1. Die FAZ berichtet über den Tod des Propheten:

2. Die FAZ berichtet über die Berufung Uchtdorfs:
Zitat: "Neben Henry B. Eyring wurde der 67 Jahre alte Deutsche Dieter Uchtdorf als zweiter Ratgeber berufen. Der ehemalige Lufthansa-Chefpilot ist der erste Nicht-Amerikaner im wichtigesten Führungsgremium der Mormonen-Kirche."

3. Die Sueddeutsche Zeitung berichtet über das Waffengesetz in den USA und bildet zwei (nur für Insider erkennbare) Mormonen ab. Zitat: "Aaron: Meine Eltern haben mir das Schießen beigebracht, als ich in Utah aufwuchs. Hier habe ich eine Waffe, weil wir in einer ziemlich rauen Gegend leben, und ich von der Arbeit mit der U-Bahn nach Hause fahre. Ich habe mir gedacht, wenn die bösen jungs Waffen haben, sollte ich auch eine besitzen." Aaron und Brittny leben in Pennsylvania.

Auf dem kleinen Tisch: Buch Mormon, Dreifachkombination und Bibel

4. Das britische Magazin "NEWSTATESMAN" widmet dem Thema "Gott" (God) eine Titelgeschichte.

Interessant dabei: Eine Geschichte über den US-Wahlkampf "Wie würde Jesus wählen?". Zitat: "Würde Jesus Mitt Romney wählen, einen Strenggläubigen einer Religion, die den Garten Eden, wo Adam und Eva am Anfang zusammenkamen, in Missouri lokalisiert? Und wenn Jesus zurückkommt, um über die Welt zu regieren, dies nicht nur in Jerusalem, sondern auch in Jackson County tut? - Oder würde er Mike Huckabee wählen, einen ordinierten Southern Baptisten Pastor, der scherzt, dass die 16 Menschen, die er als Gouverneur hinrichten ließ, ihn kaum als gewaltschau bezeichnen würden? - Vielleicht würde Jesus Senator John McCain, einen bekennenden Ehebrecher und vom Anglikaner zum Baptisten gewechselten, wählen, der im Vietnamkrieg eine Stadt bombadierte, in der er wusste, dass Männer, Frauen und Kinder leben? - Vielleicht Senatorin Hillary Clinton, eine methodistische Kirchengängerin, die einst eine begeisterte Unterstützerin des extrem rechten republikanischen Präsidentschaftskandidaten Barry Goldwater war, der wiederum Moskau mit Atomwaffen angreifen wollte und glaubte, dass Armut Zeugnis einer schlechten Persönlichkeit sei? - Oder Barack Obama, dessen Kirche einen Artikel veröffentlichte, in dem Louis Farrakhan gepriesen wurde, ein Antisemit, der weiße Menschen als "blauäugige Teufel" und Juden als "Blutsauger" bezeichnet habe?".....Nun, der Autor Andrew Stephen gibt am Ende keine Antwort auf die Frage, nur: "So, What would Jesus do, then? Pray for America, I think".
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